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            Innen in einer Karawanserei                        Amphitheater-  wird renoviert                                         Portal                            

Quer durch die Türkei -entlang der Karawansereien – Handelsstraßen vom 11. und 12. Jahrhundert – Türkei von West nach Ost

Karawansereien – Türkei -antike Handelswege  

Unsere heutige moderne Globalisierung bzw. der internationale Handel hat eine jahrhundertalte Entwicklung bzw. Vorgeschichte.

Seit der Antike sind länderübergreifende Handelswege besonders von China ausgehend in Richtung Abendland d.h. der westlichen Welt nachweisbar.
Karawanen transportieren wertvolle Güter (u.a. Seide, Edelsteine, Gewürze) von u.a. China über Usbekistan, Tadschikistan, Afghanistan, Persien weiter zum Osmanischen Reich. Die Handelswege zogen sich nördlich und südlich um das Kaspische Meer herum und hatten ihre Ziele an der Südküste der heutigen Türkei. Der Hafen von Antalya war von großer Bedeutung. Hier wurden die Waren auf Schiffe umgeladen zu den
Abnehmern u.a. des Römischen Reiches.

Seit 1990 haben oben genannte Staaten (Usbekistan usw.) ihre Eigenständigkeit wiedererhalten. Seit dieser Zeit wird auch die uns bekannte Seidenstraße wieder aktiviert. Ziel ist es diese Routen wieder touristisch zu vermarkten.

In der Türkei werden seit Jahren die seinerzeitigen Übernachtungsplätze also die Karawansereien wiederinstandgesetzt und können besichtigt werden.

Zu welchem Zweck dienten die Karawansereien?
Es waren ummauerte Herbergen d.h. sichere Unterkünfte für die Reisenden, ihren Waren, Transportgeräten und Tieren. Es gab hier Unterhaltung und ärztliche Versorgung. Man kann es gleichsetzen mit den heutigen modernen Autobahnhöfen. Diese Karawansereien wurden immer in Abständen einer Tagesetappe ca. 30 – 40 km gebaut. Das sind imposante hohe von vier- bis achteckige Gebäude mit entsprechenden dimensionierten Hauptportalen.

Man hat also heutzutage die Möglichkeit sich auf teils noch intakten Trassenführungen der Original-Seidenstraße diese Karawansereien aufzusuchen.
Die heutigen modernen türkischen Schnellstraßen führen natürlich nicht dort vorbei.

Wir haben mit aufwendigen Recherchen die Standorte festgestellt, selbst aufgesucht und die Koordinaten bzw. gefahrene Tracks registriert.
Das hat zur Folge dass man ab Antalya nordostwärts durch das türkische Binnenland geführt wird und mit einheimischer freundlicher, entgegenkommender  Landbevölkerung in Kontakt bekommt . Man bewegt sich also total außerhalb der Touristenrouten. Man ist auch erstaunt welche gute Infrastruktur in abgelegenen Gebieten die heutige Türkei bietet.

Unsere Track Führungen beginnen im Westen ab Cannakale, zeigen ausgewählte Campingplätze, führen über einige dortige antiken Plätze wie Pergamon wo die Asklepios
Heilkunst praktiziert wurde (Hier hat der Tod keinen Zutritt). Es geht weiter zur Südküste Nähe Antalya mit einigen interessanten Zwischensteps wie z.B. zum Naturpark Köprülü mit seinem Kanyon oder dem Aspendos Amphitheater aus der römischen Zeit mit seiner einmaligen Akustik, wo u.a. Luciano Pavarotti oder Jose Carreas auftraten.


Dieses grandiose Bauwerk wurde generalüberholt und es finden hier speziell im Sommer regelmäßige Veranstaltungen statt. Wer kann sich noch erinnern, dass 2005 auch „Wetten dass“ hier stattfand?

Bei der weiteren Streckenführung wird man zu 8 sehenswerten Karawansereien geführt. Auch die Übernachtungsplätze haben wir mit Koordinaten belegt.

Man kommt durch interessante Gebiete wie z.B. Kappadokien bzw.historische Städte wie Konya, Sivas oder Kayseri. Jeder Reisende hat natürlich noch seine eigenen Prioritäten und wird sie abweichend von der Route berücksichtigen. Durch unsere Track-Streckenführungen wird er aber immer ohne umständliche Sucherei die weitere Fortsetzung finden.
 

Östliches Anatolien
Ab ca. dem letzten Drittel (Türkei ostwärts orientiert) führt unsere Route auf recht kleinen asphaltierten Straßen durch das Pontische Gebirge zum Schwarzen Meer.
Dieses Gebiet hat infolge seiner strategischen Lage seit Jahrhunderten eine besondere Handelsfunktion. Hier trafen Handelswege aus verschiedenen Himmelsrichtungen aufeinander. Auch heutzutage führt der Energie-Handelsweg Baku-Tiflis-Ceyhan
(BTC) über das Anatolische Bergland.

 

Wenn der Reisende sich schon im Anatolischen Hochland befindet dann empfehlen wir den höchsten Staudamm der Türkei mit zu besichtigen.

Auf der Strecke Artvin  N 41 11 00.0  E 041 49 05.0 nach Erzurum N 39 54 35.0  E 041 16 32.0 ist er nicht zu verfehlen.

Aber Achtung!
Großräumig um Artvin herum haben die jetzigen Landkarten keine Gültigkeit mehr. Man hat die Streckenführungen zwecks Staudamm (Stromerzeugung) total verlegt. Richten Sie sich nach der neuen Beschilderung Artvin - Erzurum. Es geht hier durch etliche neue Tunnel. Der Ort Yusufeli und diverse andere werden ab Mai 2016 geflutet. Die Orte wurden alle höher verlegt.
Wir haben solche gewaltigen Bauprojekte noch auf keinem Fleck unserer Erde gesehen – es ist gigantisch.

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