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Warum reisen und planen mit Koordinaten?

-kurz und bündig-

Unsere Erde wird mit Raster (Koordinatengitter) eingeteilt. Seit mehreren Jahrhunderten vor Chr. wurden sie errechnet und angewendet.
Weltweit verwenden Militärs, Expeditionen, Seefahrer, Hilfsorganisationen wie z.B. Technisches Hilfswerk und viele andere zur Standortbestimmung Koordinaten.

Habe ich eine Koordinate kann ich eindeutig ohne weitere Erklärungen den genauen Standort (Wegepunkt) auf dieser Welt feststellen.
Das ist der Schnittpunkt zwischen einen Breiten- und einen Längengrad.

Frage: warum muss  man sich immer noch mit Erklärungen aus Reiseführern herumärgern wie z.B. fahren Sie zum Ort xxxx – bis zu einer Tankstelle - dort rechts ab – weitere 200 m bei einer Bäckerei links abbiegen – dort im Kreisel die 3. Abfahrt nehmen und und und...

Warum orientieren sich Privatleute nicht auch nach Koordinaten?
Warum muss man sich unterwegs immer noch mit dem Reiseführer-Kauderwelsch herumärgern?

 

Heutzutage muss man keine Winkelmessungen mehr vornehmen. Die Koordinaten liefern Satellitensysteme wie das oft verwendete GPS-System. Es gibt auch noch andere wie GLONASS (Russland), Compass (China) usw.

Wie kann eine Koordinate für einen Wegepunkt aussehen:


Einstellung im GPS-Gerät: hddd mm ss.s
N 39 30 31.8  E 020 13 16.9 (N 39 Grad NORD -30 min – 31.8 sec)
Die erste Ziffern stehen für den Breitengrad = NORD
die zweiten für den Längengrad = E für Ost

oder hddd mm mmm
N 39 30. 531  E 020 13. 279

Wir befassen uns bei der digitalen Navigation mit:
WPT  = Wegepunkte
RWP= Routenwegepunkte = jeder Mausklick in der Planung ist ein RWP
Routen = sind geplante Strecken
Tracks= sind bereits gefahrene und aufgezeichnete Strecken - das sind permanent aufgezeichnete Koordinaten in einer Linie dargestellt.


Das ist von den Begriffen alles!

Reisen nach Track Aufzeichnungen

Im INTERNET findet man eine Vielzahl von Portalen von denen man sich Strecken in Trackform herunterladen kann.
Beispiel vom seriösen Portal GPSis, diversen Motorradmagazinen und viele andere mehr. Manchmal kann man auch von Freunden, Bekannten Tracks per mail beziehen.

Kann man diesen Aufzeichnungen blindlings vertrauen?
-klare Antwort NEIN
-warum nicht?

manche Anbieter sind serös und manche wiederum nicht!
-kann ich das erkennen?
-wiederum klare Antwort NEIN

worin liegt der Unterschied?
-das merken Sie erst on tour wenn z.B die Abbiegungen in verwinkelten Dörfern nicht stimmen –wenn auf kleinen Pisten bei schlechter Sicht die Wegegabelungen oder Kreuzungen nicht zu finden sind – wenn die Vorgaben durchs Unterholz gehen usw.

Es ist auch möglich mit Google earth oder anderen Systemen Strecken zu planen und als Tracks umzuwandeln.
Vorsicht! Diese Vorgaben können recht alt sein – Wege und Pisten sind bereits zugewachsen oder gar nicht mehr vorhanden. Ganze Viertel können nicht mehr befahren werden usw. Die Pisten sind zwar auf dem Bildschirm sichtbar können aber gesperrt und nicht mehr passierbar sein.

Unsere Tracks
sind garantiert alle von uns selbst gefahren und mit professioneller Software wie z.B. QUOVADIS oder Profi-GPS-Geräten doppelt aufgezeichnet und späterhin abgeglichen.

Was benötigen Sie für eine Hardware?
Ihr handelsübliches GPS-Gerät sollte eigene Tracks aufzeichnen können - dann kann es auch Tracks übernehmen.

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